Bootswerft in den Medien

Der Besuch der jungen Dame

Yacht 13/2009


Anfangs wurde sie belächelt, heute lächelt sie milde zurück. Kirsten Dubs hat alle Zweifler an ihrem verwegenen Projekt widerlegt - und einer maroden Bootswerft an der Peene tatsächlich wieder Leben eingehaucht. Respekt!

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Ihre Liebe gehört den Holzbooten

Ostseezeitung vom 04.11. 2009


Für Kirsten Dubs (41) war gestern ein besonders schöner Tag: „Wir haben mit unserer Slipanlage ein Zeesboot aus dem Wasser geholt", sagt die Chefin der Freester Bootswerft. Das Traditionsboot wird die nächsten Monate im Winterlager der Freester Bootswerft liegen. „Der Eigentümer hat es in unsere Obhut gegeben", sagt die Schiffbaumeisterin stolz. Immer wenn es um Schiffe aus Holz geht, schlägt ihr Herz höher. Sie möchte sogar ein deutsches Netzwerk für Holzboote aufbauen.

Ein großes Herz hat die Mutter eines zehnjährigen Sohnes für junge Leute. Unter den neun Beschäftigten sind vier Lehrlinge, ein junger Mann absolviert ein freiwilliges soziales Jahr.

Die gebürtige Bremerin, die seit 1995 in Vorpommern lebt, hatte 2007 den stillgelegten Betrieb gekauft und verwandelt ihn in eine maritime Erlebniswelt. Bootsbau und Reparaturen gehören dazu, aber auch Workshops für Hobbybootsbauer, der Betrieb einer kleinen Marina und demnächst sogar Übernachtungen auf dem Gelände, auf dem schon vor 120 Jahren Schiffe gebaut wurden. Rund 500.000 Euro hat die Unternehmerin dafür investiert. Entstanden früher Zeesboote und Fischkutter, sind es heute Wasserfahrzeuge aller Art - vom Ruderboot über Kutter bis zur klassischen Yacht.

„Halten Sie Kurs, unser schönes Bundesland braucht Unternehmerinnen wie Sie", bescheinigte ihr Laudator Benedikt von der Decken, als er ihr den Sonderpreis „Mut zur Selbständigkeit" überreichte. Dieses Lob machte für Kirsten Dubs den Tag perfekt.

Bootsbauerin schafft maritime Erlebniswelt

Ostseezeitung vom 24./25.10. 2009


Sie hat die alte Freester Bootswerft neu belebt: Kirsten Dubs (41) kaufte 2007 den stillgelegten Betrieb und machte daraus eine „maritime Erlebniswelt". Ihr Konzept : eine Symbiose aus Handwerk und Tourismus. Neben Bootsbau und Reparaturen gehören dazu Workshops für Hobbybootsbauer, Projektwochenzum Mitbauen und der Betrieb einer Marina mit 30 Liegeplätzen.

Bootsbauerin Kirsten Dubs (41) hat die Freester Werft am Greifswalder Bodden zu neuem Leben erweckt. Foto: Machule

„Wir wachsen in kleinen Schritten", sagt die Unternehmerin. Vieles sei zeit- und kostenaufwendiger als erwartet. 500.000 Euro hat sie bereits investiert. Die Firma beschäftigt neun Leute, darunter vier Lehrlinge. Früher war der Betrieb, der schon vor 120 Jahren Boote baute, auf Fischkutter und Zeesboote spezialisiert. Heute werden verschiedenste Kunden betreut - mit kleinem Ruderboot, klassischer Yacht oder Kutter. Die besondere Liebe der gebürtigen Bremerin, die seit 1995 in Vorpommern lebt, gehört den Holzbooten. „Dafür möchte ich ein deutsches Netzwerk aufbauen."

Freester Werft präsent auf Bremer Messe

Ostseezeitung vom 19./20.01. 2008

Bootsbaumeisterin Kirsten Dubs (r.) schaut der auszubildenden Marie Steinmann bei der Arbeit zu, die mit dem Abkratzen eines alten Teeranstriches bzw. Auswechseln eines maroden Spantenkopfes an einem Klinkerboot beschäftigt ist.

Bootsbauer vom Riems

Der 30-jährige Bootsbauer Daniel Brauns passt den Balken an der Küstenjolle an.

Lange Zeit nicht bewirtschaftet, herrscht seit einem Jahr wieder geschäftiges Treiben auf der über 100 Jahre alten Bootswerft in Freest. Gegenwärtig wird an der Restaurierung bzw. Instandsetzung eines Klinkerbootes sowie an einem Prototypen einer Sperrholzküstenjolle gearbeitet. Der erfahrene Bootsbauer Daniel Brauns von der Insel Riems ist in den letzten Auftrag eingebunden.

Bootskörper für Verein in Wrangelsburg

Ostseezeitung vom 09.07. 2006

Das Berufsbildungswerk Neuenkirchen (BfW) stellte sie zur Verfügung: mehrere unfertige Bootskörper, die während einer Umschulung gebaut worden waren. ... Fachliche Anleitung erfahren die jungen Leute dabei von Kirsten Dubs, die eine von nur acht Bootsbaumeisterinnen in Deutschland ist. Die junge Frau hatte zuvor beim BfW in Neuenkirchen als Ausbilderin für angehende Bootsbauer Hand an jedes der Boote gelegt. An dem Körper dieses Küstenkreuzers (Kiel und Steben Eichenholz, Spanten laminiert aus Esche und Mahagoni) hatten sie und Umschüler in Neuenkirchen ein dreiviertel Jahr gebaut.

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